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Albersweiler (ca 1950 Einwohner) an der Deutschen Weinstrasse

liegt 7km westlich von Landau und gehört zur Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels. Albersweiler besitzt 95 ha Weinanbaufläche. Der Fremdenverkehrsort liegt zwischen steil ansteigenden Rebflächen und gewaltigen Hartsteinbrüchen wo heute noch bedeutender Abbau von Gneis, Granit und Melaphyr stattfindet. Das reizvolle Weindorf liegt im Queichtal zwischen Haardt und Wasgau und kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken.
1150 wird "Albrahteswilre" in Weißenburger Urkunden genannt. Das Reichsdorf kam früh zur Pfalzgrafenschaft. Rechts der Queich unterstand es Pfalz-Zweibrücken, links der Queich der Herrschaft Scharfeneck.
Zum Bau der Festung Landau ließ Vauban 1688/ 91 den Albersweiler Kanal bauen, um die Steine per Schiff nach Landau zu transportieren, die Reste dieser ältesten künstlichen Wasserstrasse Deutschlands führen heute noch durch den Ort.
1764 verlegt Fürst Thomas zu Löwenstein den Sitz des Amtes Scharfeneck hierher und baut es als Schloß im Rokokostil um. Heute ist hier ein Schulungszentrum der BASF.
Der Besuch auf dem alten Friedhof St. Johann lohnt sich immer, durch Grabungen wurden insgesamt 4 verschiedene Kirchenbauten nachgewiesen. Die ältesten Fundamente stammen aus dem 8. Jahrhundert, eindeutige Siedlungsspuren aus der Römerzeit sind belegt. Die Ausmaße der Klosterkirche aus dem 12. Jhd. wurden wieder restauriert und teilweise neu dargestellt.