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Anebos Anebos, die mittlere Burg der Trifelsgruppe, bestehend aus Trifels, Anebos und Münz , ist die kleinste der drei Burgen. Der Anebosfelsen, der “Dickkopf”, läßt die Vermutung zu, daß sich die
Gebäude der Burg direkt an den Burgfelsen anlehnten.Die Anebos läßt sich nur vom 12. bis zum 13.Jh. nachweisen. 1194 wird als Siegelzeuge ein Eberhart von Anebos genannt, 1234 eine Eliza de
Aneboz. Nach 1250 gibt es keine Hinweise auf die Burg mehr, wahrscheinlich ist sie schon in diesen Jahren eingegangen. Es finden sich nur noch sehr wenige Mauerreste und einen in den
Felsen eingehauenen Keller.
Münz, Scharfenberg Der Baubeginn der Burg dürfte in das 12.Jh. fallen. Der erste in
Urkunden erwähnte Scharfenberger ist Berthold von Scharfenberg im späten 12.Jh. Der bedeutendste Vertreter dieser Linie war der Bischof von Speyer,
Konrad von Scharfenberg, der später auch noch zum Bischof von Metz aufstieg. Dieser Mann dürfte für die Geschicke des Stauferreiches, neben Markward von Annweiler, die
wichtigtse Person gewesen sein. Er diente dem Staufer Philipp von Schwaben, dem welfischen Gegenkönig Otto IV. und letzlich Kaiser Friedrich II. Unter K onrad wurde auch die Burg Altscharfeneck
gebaut. Die Scharfenberg hatte in der Zeit der Staufer zwei wichtige Funktionen. Sie war Staatsgefängnis, in dem hochrangige Gegner der jeweiligen
Herrscher einsaßen, und sie diente als Münzprägestätte für die Reichstadt Annweiler, daher rührt auch ihr Name im Volksmund “Münz”. Nach dem Aussterben der Scharfenberger zu Beginn des
14.Jh. zog König Albrecht das Lehen ein und vergab es weiter. Die Burg hatte in der Folge verschiedene Herren, u.a. die Abtei Weißenburg, bis sie gegen Ende des 15.Jh. nach längeren
Irrungen an den Herzog von Zweibrücken fiel. 1525 wurde die Burg von den Bauern zerstört. Es sind noch der guterhaltene Bergfried, ein Teil des Brunnenturms und Teile der Ringmauer zu sehen
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