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Annweiler am Trifels - das ist auch ein Stück deutscher ja europäischer Geschichte. Im Jahre 1006 erstmals urkundlich
erwähnt, entwickelte sich Annweiler schließlich nach Speyer zur zweiten freien Reichsstadt der Pfalz. Dieser Privilegien, 1219 verliehen durch den Staufer-Kaiser Friedrich II, konnte sich die Stadt allerdings nicht
lange erfreuen: bereits im Jahre 1330 wurde sie von Kaiser Ludwig von Bayern verpfändet. Seine geschichtliche Bedeutung hat Annweiler dem Trifels zu verdanken, seinerzeit Lieblingsburg der Kaiser und im 12 und
13. Jh. häufig Schauplatz kaiserlicher Machtentfaltung. 1125 wurden die Reichskleinodien auf den Trifels gebracht wo sie- mit Unterbrechung - bis 1298 verblieben. Heute sind dort originalgetreue Nachbildungen dieser
Insignien ausgestellt. Der Verbundenheit mit den staufischen Kaisern und dem Gedenken an die Erhebung zur Reichsstadt durch den Kaiser Friedrich II verleihen die hervorragenden Fresken von Adolf Kessler im
Hohenstaufensaal (1936/37) und im Rathaus (1951/52) Ausdruck. Der Zyklus der Kessler-Fresken wird in der katholischen Kirche (1956) mit der Darstellung der Kreuzzugs-Anfänge und der Burg Trifels als Wallfahrtsort
fortgesetzt. Im Sommer einmal im Monat Trifels -Serenaden. Dicht dabei liegen zwei weitere Burgen, die wenig erhaltenen Ruinen Anebos und Scharfenberg Ausflüge: Nicht weit nach Frankreich z.B. Colmar oder
Straßburg. Es empfiehlt sich ein Besuch im Sessenheimer Goethe- Museum oder in den Töpfereien von Soufflenheim oder Betschdorf
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