Krimhildenstuhl

Die drei bedeutendsten historischen Kulturdenkmale des Raumes Bad Dürkheim liegen nahe beisammen auf dem Kästenberg der die Stadt im Norden um rund 100 m überragt

Krimhildenstuhl, ein in Deutschland einmaliges Kulturdenkmal war ein römischer Steinbruch der in Mainz stationierten XXII Legion. Er wurde in mehreren Grabungskampagnen zwischen 1884 und 1935 freigelegt. Hier befinden sich 24 römische Inschriften: Weihinschriften, Arbeitseinteilungen und -regelungen, aber auch der Name der XXII. Legion ist zu finden. Darüber hinaus sieht man 40 Felszeichnungen: Hauptsächlich Sonnenräder, Fruchtbarkeitssymbole, Pferde und Menschen. Die Fundstelle ist seit dem Mittelalter bekannt und wurde daher mit der Sagenwelt des Nibelungenliedes in Verbindung gebracht.

Heidenmauer (500 bis 400 v. Chr.) sie grenzt direkt an den Krimhildenstuhl ist ein vorgeschichtlicher Ringwall. Sie ist 1800 Meter lang und hat einen Durchmesser von 735 m von Süd nach Nord und von 600 m von Ost nach West . Die Mauer hatte ursprünglich eine Stärke von 5-6 Metern, war teils als Trockenmauer, teils als Holz-Stein-Mauer ausgeführt. Ausgrabungen ergaben Funde von der jüngsten Steinzeit bis zur Römerzeit.

Der Teufelsstein ist ein etwa 4 m hoher Felsblock mit einer schüsselartigen Eintiefung auf der Oberfläche. Die Entstehung dieser Eintiefung ist bisher ungeklärt, jedoch vermutet man daß es ein germanischer Kultplatz war und die Eintiefung als Opferschale diente.