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Klosterruine Limburg
Auf dem”Lintberg” wo seit 500 v.Chr. keltische Fürsten ihren Sitz hatten, errichteten die salischen
Herzöge von Worms nach der Völkerwanderung im 9. Jahrhundert aus der kletischen Burgfeste eine Burg, um sich gegen die Normannen, Slaven und Ungarn zu schützen. . Alle Anzeichen weisen darauf hin, daß die Limburg im Mittelalter die
Stammburg der Salier war. Kaiser Konrad II ließ zwischen 1025 und 1030 an ihrer Stelle ein Benediktinerkloster und eine Basilika errichten, die Größte der damaligen Zeit. 1030 Grundsteinlegung
durch Konrad II. Schon 1034 zog Abt Poppo mit 12 Mönchen in die Klostergebäude ein und mit ihnen die Reichsinsignien die hier 30 Jahre blieben. Zu den Rechten des Klosters gehörten Münzprägung und
Lehensvergabe und die Mönche waren Handwerker, Viehzüchter und Gärtner, denen die Pfalz so manche exotische Frucht verdankt. 1038 wurde hier Gunhild, die Gemahlin Heinrichs III. bestattet. 1367, 1470 und 1471 Plünderungen und Beschädigungen; 1504 Zerstörung
durch Emich VIII von Leiningen. 1481 Einführung der Bursfelder Kongregation im Kloster. 1530 /54 teilweiser Wiederaufbau von Kloster und Kirche. 1574 wurd e das Kloster aufgehoben. Die beachtlichen Überreste der Kirche
sind ein eindrucksvolles Zeugnis romanischer und gotischer Baukunst. Die Krypta gilt als eine der schönsten der Bauepoche. Große Teile des Sommerrefektoriums sind erhalten.
Fußweg von Grethens Kirche aus, Anfahrt über die Schillerstraße in Bad Dürkheim; Führung von April bis Anfang November, Donnerstag 15 Uhr. Tel. 06322-9566-250.
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