Radeln Dahn

Mountainbike-Tour durchs Burgenrevier bei Schönau Radtour von Leo Ruhe

Länge 32. Km
Höhenmeter 529m
Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Mountainbike -Tour
Karte: Dahn mit Grenzgebiet 1:25000
Ausgangspunkt: Dorfmitte von Schönau bei Dahn

Eine Burgblick-Tour, auf die wir den sagenumwobenen Wasigenstein von seiner schönsten Seite sehen werden, den Fleckenstein von zwei Seiten bestaunen können und die Weglenburg von einer ungewöhnlichen Perspektive aus betrachten - das alles bietet diese Radtour.
Wie beginnen in Schönau im Zentrum des Tourengebietes. Das hat den Vorteil, daß man bei einem eventuellen Abbruch der Tour immer problemlos zum Ausgangspunkt gelangen kann.
Auf dem Radweg am Königsbruch entlang durch Fischbach, an der St. Ullrich-kapelle vorbei, kommen wir nun etwas warmgefahren nach Petersbächel. Ab hier beginnt der erste Anstieg, den breiten Fahrweg hinauf zum Zollstock. Längst ist die alte Zollhütte verschwunden und man kann ungehindert die grüne Grenze passieren.
Nach wenigen Metern eine herrliche Aussicht zum Wasigenstein. Der Kahlschlag, der uns die Aussicht erst ermöglicht, wird uns aber auch eine sandige Weiterfahrt bescheren.
Am Col de Maimont werfen wir einen Blick in die Wengelsbach. Auf dem kurzen Straßenstück zwischen Klingenfels und Wengelsbacher Paß wird der Blick zur totalen Aussicht über den südlichen Wasgau frei. Auf der Paßhöhe schauen wir zum Höhenzug des "Forêt de Katzenthal". Im Tal liegt Obersteinbach. Wir bleiben an der dem Steinbachtal zugewandten Bergseite und fahren unterhalb vom Zigeunerfelsen eben entlang, später steil abwärts zum "Col de Hichtenbach" mit Schutzhütte. Nun links am Lengenteich entlang, leicht ansteigend, bis Bergende. Hier den breiten Sandweg zum Etang de Fleckenstein bergab. Aber nicht abrauschen, ohne die großartige Aussicht zum Fleckenstein gegenüber zu beachten. Hoch darüber wird ein geübtes Auge den Hohenbourg und links davon die Wegelnburg erkennen.
Von diesem herrlichen Anblick müssen wir uns leider losreißen und fahren weiter talwärts bis zum Fleckensteinweiher. Hier überqueren wir die Sauer und fahren die Fleckensteinstraße bergauf. In der Haarnadelkurve biegen wir rechts ab und wurschteln uns irgendwie zum Plateau am Gimbelhof hinauf
Die Rast am oder im Gimbelhof ist wohlverdient und die Aussicht eine Augenweide, gehört der Gimbelhof doch schon seit Generationen zum festen Wander- und Ausflugsziel der Region.
Nach diesem wohl ausgedehnten Aufenthalt geht es an dem Ritterspielplatz vorbei zunächst in Richtung Nothweiler. Dann in drei langgezogenen Serpentinen den breiten, mäßig steilen Fahrweg hinauf bis zum Krappenfelsen an der Bergnase unterhalb der Loewenbourg. Das letzte aussichtsreiche Stück vor dem Krappenfelsen entschädigt für die Mühe und macht die Weglenburgaussicht (fast) überflüssig.
Am Krappenfelsen haben wir den höchsetn Punkt des Aufstieges erreicht. Wir fahren auf dieser Höhe eben weiter um die Loewenbourg und Hohenbourg zur Schutzhütte am "Kaiser-Wilhelm-Stein ", dem Aufstieg zur Wegelnburg.
Ab hier umrunden wir das Bergmassiv und wechslen in einer schönen Abfahrt zum Schwobberg. Wir sind aber immer noch auf 430 m Höhe, fahren hier die ganze Flanke entlang. Am Bergende noch einmal eine faszinierende Aussicht über ein Großteil des Tourengebietes mit Blick nach Schönau und in das idyllische Schwobtal, in welches wir nun regelrecht abstürzen. Talauswärts rollen wir nach Schönau zu unserem Ausgangspunkt.
Kilometer 0 In die Straße "Am Zündelsfels" und mit dem Radweg nach Kilometer 4,6 Fischbach und weiter nach Kilometer 7,3 Petersbächel, geradeaus durch die Vogesenstraße, mit der Waldstraße Kilometer 9,2 zum Zollstock " Col du Florensberg" (350m), nun mit roter Scheibe in Richtung Zigeunerfels über Kilometer 11,2 Col de Maimont, 390m zum Kilometer 11,6 Klingenfels (385m) an der Straßenkurve. Hier die Straße bergauf zum Kilometer 12 Wengelsbacher paß, 399 m. Jetzt links mit rotem Kreuz in Richtung Almenfels, aber den breiten Weg beibehaltenbis zur Kilometer 13,3 Wegverzweigung. Mit rotem Balken links abwärts zum Kilometer 13,9 Col de Hichtenbach, 357 m (Schutzhütte), 3. Weg links leicht ansteigend (unmarkierter Fahrweg) bis zur Kilometer 15,2 Haarnadelkurve des Querweges. Ab hier in Richtung Etang de Fleckenstein geradeaus abwärts. Kilometer 15,7 Aussicht zum Fleckenstein Kilometer 16,6 geradeaus über die breite Kreuzung ins Kilometer 17,8 Sauerbachtal, 203 m (Etang de Fleckenstein). Auf der Straße 200 m rechts, dann links die Straße in Richtung Fleckenstein bergauf bis in die große Kilometer 19,7 Haarnadelkurve, 308m. Hier rechts der Wandermarkierung rot-weiß-rot zum Kilometer 20,2 Gimbelhof, 341 m folgen. Über Ritterspielplatz in Richtung Nothweiler bis zur linken Kilometer 21,4 Abzweigung, hier links die erste Serpentine (rechts hoch...dritte Serpentine (links) hoch bis zum Kilometer 23,6 Krappenfels, 423 m. Den eingeschlagenen Höhenweg weiterfahren bis zur Kilometer 24,6 Schutzhütte am Kaiser-Wilhelm-Stein, 501 m (Weglenburgaufstieg). Nun mit rot-gelb links weiter bis zur Kilometer 24,9 großen Buche. Hier rechts mit blauem Balken bergab, später flacher geradeaus ohne Markierung zur Kilometer 26,6 Schutzhütte und Wegspinne 430 m, am Schwobberg. Hier den ebenen Fahrweg links am Berg entlang. Später in der Senke bergauf geradeaus weiterfahren bis zur Wegeinmündung in der Kilometer 29,5 Spitzkehre. Hier links steil abwärts. Achtung Schotterrinnen !
Kilometer 30,7 Erneute Wegeinmündung. Hier die Haarnadelkurve rechts steil abwärts ins Schwobtal und geradeaus nach Kilometer 31,9 Schönau zurück.

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