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Einsiedler, Ritter, Eulen und Waldgeister (von Heinz R. Wittner)
Streckenlänge 15 km Steigungen insgesamt 435 m Wegstrecke: Dörrenbach-Kolmerkapelle-Stäffelsberg-Drei Eichen-Ruine
Guttenberg-Oberotterbach-Dörrenbach Ausgangs- und Endpunkt: Rathaus in Dörrenbach Kartenempfehlung Bad Bergzabern mit elsäss. Grenzgebiet Wanderzeit etwa 4 Stunden
Stille Wegstrecken und vielfältige Abwechslung kennzeichnen diese Wanderung. Sie verspricht Genuss pur.
Wir starten am schönsten Fachwerkhaus der Pfalz in Dörrenbach. Nachdem 1525 im Bauernkrieg die Burg Guttenberg zerstört wurde, hat
man 1590 einen wesentlich älteren Wehrbau durch einen Fachwerkbau mit herrlichen Schnitzereien zu einem repräsentativen Amtshaus für die Verwaltung der Gemeinschaft Guttenberg umgestaltet. Daneben erhebt sich
der einzige noch erhaltene Wehrfriedhof der Pfalz. Darin steht die Simultankirche St. Martin. In ihrem Chor haben sich wertvollen Malereien aus dem 14.Jahrhundert erhalten. Am besten steigen wir durch den
Wehrfriedhof hinauf, und folgen der grünen stilisierten Tanne an der Schule vorbei hinauf zur schön restaurierten Kolmerkapelle.
Bis zur Wegspinne "Am Bild steigt unser Weg nur sanft an. Hier können wir je nach Wetter entscheiden, ob sich der Aufstieg auf
den Stäffelsberg lohnt. Ansonsten kann man mit dem weißen Strich mit schwarzem Punkt den Bergkegel auf ebenem Weg umgehen. Die Schutzhütte Drei Eichen lädt zu einer Rast ein. Bei nur geringen Höhenunterschieden
erreichen wir die große Wegspinne am Schloßbrunnen. In wenigen Minuten sind wir oben an den Resten der einstigen Reichsburg Guttenberg, die, wenn das Wetter mitspielt, eine herrliche Aussicht verspricht.
Wieder unten am Schloßbrunnen, wandern wir rechts mit Wegzeichen gelb-grün den Forstweg abwärts in das herrliche Ottbachtal. bald
plätschert rechts die Grünlochquelle. Wo sich weiter unten der Wald zu einem Wiesental öffnet, wird unsere ganze Aufmerksamkeit gefordert. Von Baumstümpfen, Wurzelstöcken und Strünken schauen uns immer wieder
teils lustige, teils grimmige Gesellen an. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene genießen die Vielfalt der von einem Oberotterbacher Holzschnitzer geschaffenen Schnitzwerke. Es sind Dutzende und man muss oft
ganz genau hin schauen, um sie alles zu entdecken. Dazwischen tummelt sich immer wieder der Vogel der weisheit, die Eule. Wem es auf diesem Weg langweilig wird, ist selbst schuld. Weiter unten sind noch drei
der einst vier Mühlengebäude des Tales zu sehen. Auch der Weg durch das Oberdorf von Oberotterbach mit seinen gepflegten Häusern verspricht Genuss. Mit der grünen Traube und dem gelben Strich wandern wir nach
links durch das Neubaugebiet, dann bei leichtem bergauf-bergab durch Weinberge und durch Kastanienwald zurück nach Dörrenbach
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