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Kloster Heilsbruck
liegt am westlichen Ortsende von Edenkoben. Durch Schenkungen und Stiftungen gehörten dem Kloster bis zum 16. Jahrhundert über
1500 Musterweingüter in 46 Ortschaften. Die erfolgreiche Bewirtschaftung dieser weit verstreut liegenden Güter war nur durch eine Standardisierung des Verfahrens bei der Bodenbearbeitung, dem Ausbau und der Lagerung des
Weins möglich. Jede Neuerung, die vom Mutterkloster ausging, wurde vor Ort sofort übernommen. In der Verfeinerung der Weinkultur spielten die Nonnen Heilsbrucks eine herausragende Rolle. 1560 wurde das Kloster
säkularisiert, die frommen Winzerinnen zogen aus. 1648 kam es an die Kurpfalz. Die weltlich-adeligen Herrschaften erwiesen sich als gelehrige Schüler in Sachen Weinkultur, desgleichen deren bürgerliche Nachfolger. Von der
Klosteranlage existieren noch die gewaltigen Umfassungsmauern, das Refektorium und der Treppenturm. Im Keller des Klosters lagern über 100.000 l Wein. Das Gut ist der größte, mit Holzfäßern wirtschaftende, Betrieb
Deutschlands.
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