Edenkoben (ca. 6400 Einwohner) Deutsche Weinstrasseche Weinstrasse

540 ha Weinanbaufläche
Die weinfrohe Stadt hat noch viele alte schöne Häuser wie das ehemalige Zisterzienserinnenkloster in der Klosterstraße, heute ist es ein Weingut mit sehenswerten Kellern (Besichtigung und Weinprobe möglich). Das erste Mal erscheint "Zotingowe" 769 und wird 1256 "Vacenhoven" bezeugt. Beide Orte sind schon im Mittelalter zusammengewachsen. Edenkoben gehörte zum salischen Hausgut und kommt durch Schenkung fast vollständig in den Besitz des Klosters Lorsch. Im 12 Jh. erwirbt das Hochstift Speyer den Ort und verpfändet ihn an die Grafen von Leiningen und die Ritter von Breitenstein. 1262 verkaufen die Leininger ihre Rechte an das Kloster Heilsbruck, das bis zu dessen Aufhebung Ortsherr bleibt. Die französische Herrschaft brachte Ende des 18. Jah. den Aufstieg zur Kantonsstadt. 1818 erhielt Edenkoben, nun bayerisch, offiziell den Titel einer Stadt.
Heute ist Edenkoben staatlich anerkannter Luftkurort umgeben von einem Rebenmeer - hier dreht sich alles um den Wein. Die Stadt ist sehr idyllisch und seine große Zahl an alten Bauten und Torbögen (16/19 Jh.) sind ebenso sehenswert wie das Kloster Heilsbruck
Im benachbarten Edesheim ist der größte Weinprobierkeller der südlichen Weinstraße zu finden (Voranmeldung erforderlich)