Hainfeld (ca. 780 Einwohner) Deutsche Weinstrasse

gehört zur Verbandsgemeinde Edenkoben und hat ca. 220 ha Rebfläche
In der flachen Talmulde des Modenbachtals, inmitten von Weinbergen liegt das malerische Örtchen mit seinen alten Winzerhäusern mit barocken Madonnen und Heiligenfiguren in den Hausnischen.
Erste Erwähnung 1109, als der Adelige "Marquart de Heimfelt" in einer Urkunde des Klosters Hirsau als Zeuge auftritt. Das Adelsgeschlecht läßt sich bis in das 15 Jahrhundert nachweisen. Das Dorf gehört ursprünglich zum Reichsland und wird von der Reichsburg Meistersel verwaltet. Im 14. Jahrhundert im Besitz derer von Ochsenstein, die in der Mitte des 14. Jahrhunderts eine Dorfhälfte an die Landschade von Neustadt verpfänden. Die andere Hälfte gehört damals dem Kloster Weißenburg, sie wird 1482 vom Domkapitel erworben, das sie 1487 an das Hochstift Speyer weiterverkauft. 1464 hat der Ort 10 weltliche und geistliche Herren. Von 1541 bis 1794 Alleinbesitz des Hochstifts.
Das Wahrzeichen von Hainfeld ist sein Kirchturm, der seit der Neugestaltung im Jahr 1886 eine einmalig schöne Form aufweist und in dieser Art in der Umgebung nicht wieder zu finden ist.
Hainfeld kann seinen Besuchern schon etwas bieten an sehr seltenen baulichen kunsthistorischen Schätzen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, die in Europa einmalig sind unter anderem Hainfelder Kapelle, auch Josefs- oder Feldkapelle genannt
älteste Josefs Kapelle des Bistums Speyer (1685), seine Sieger und Friedenslinde
aus dem Jahre 1871und den Röhrenbrunnen aus dem Jahre 1561.