Ilbesheim (ca.1300 Einwohner)

Im 10. Jahrhundert wird “Uluenesheim” in Weißenburger Urkunden aufgeführt. Ursprünglich war Ilbesheim ein Reichsdorf jedoch kommt es im Mittelalter zur Herrschaft Neukastel und dieser bis 1794 zu Pfalz-Zweibrücken. 1702 bis 1704 kaiserliches Hauptquartier bei der Belagerung von Landau. 1704 wird hier im Rathaus der “Ilbesheimer Vertrag” zwischen Österreich und Bayern geschlossen.
Wer in das alte Winzerdorf Ilbesheim kommt, sollte nicht versäumen, das Kapellchen (Mater Dolorosa, 1851) auf dem angrenzenden Kalkfelsen zu besuchen und diesen außergewöhnlichen Rundblick auf den Pfälzer Waldrand und die Weinberghügel zu genießen. Ein einzigartiges Bergpanorama mit Burgen und Schlössern und die Rheinebene von mehreren hundert Kilometern.
Steigt man den Hügel hinab kommt man vorbei an der historischen Weinbergsanlage
“Kalmitwingert”, die vieles über den Weinbau der letzten 2000 Jahre dokumentiert. Alte Fachwerkhäuser, stille, grüne Winkel und alte Gasthäuser. Bekannt ist Ilbesheim nicht nur für seinen exzellenten Wein sondern auch für seine außergewöhnlichen Destillate