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Kapellen-Drusweiler (950 Einwohner)
Im schönen Erlenbachtal gelegen – 160 m ü.M. – 2 km östlich von der Kurstadt Bad Bergzabern und durch Fuß- und Radweg
mit der Stadt und Einkaufszentren optimal verbunden – Radwege entlang der Weinstrasse, in die Ebenen des Rheintales und ins nahe Frankreich laden zur Erkundung der Landschaft ein. Drusweiler
war schon in der Römerzeit besiedelt, was zahlreiche Bodenfunde beweisen. Drusweiler hieß ursprünglich Drundiswilare - Weiler des Trund - der sich hier um 700 ansiedelte. Bald kam es an das Kloster Weißenburg, bei dem es immer blieb. Das Kloster zog den Zehnten und baute Kirche und Pfarrhaus. Rechtsnachfolger des Klosters wurde der Herzog von Zweibrücken. Das Kloster Klingenmünster baute vor 1200 zwei Straßenkapellen, die eine gegenüber Drusweiler, die andere gegenüber Oberhausen. Um beide Kapellen bildeten sich langsam Siedlungen, die den Namen
Kapellen
erhielten. Während Kapellen bei Drusweiler seinen Namen noch heute hat, heißt es 1719 von Kapellen bei Oberhausen: „Jetzt mit Oberhausen vereinigt." - Die Herren von Dahn waren schon 1275 und noch 1434 von den Grafen von Zweibrücken-Bitsch mit den beiden Kapellen belehnt.
1393 kam Kapellen an die Kurpfalz. 1410 an die Herzöge von Zweibrücken bis zur Französischen Revolution; jetzt französisch bis zum II. Pariser Frieden, dann bayrisch. Gute regionale Eisenbahnverbindungen ab Bahnhof nach
Karlsruhe, Ludwigshafen oder in den Heidelberger Raum.
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