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Rundweg von Neustadt an der Weinstraße über das Kaltenbrunner Tal zum Hohe-Loog-Haus
(Wandervorschlag von Manfred Croissant)
Streckenlänge: ca. 16 km Wegstrecke: Neustadt a.d.W. (Hauptbahnhof)-Königsmühle-Kaltenbrunnerhütte-Hohe Loog-Haus Neustadt
a.d.W. (Hauptbahnhof) (Von der Kaltenbrunnerhütte zum Hohe-Loog-Haus ist eine längere Steigung zu überwinden) Wanderkarte: 1:25000 Neustadt a.d.W.-Maikammer-Landau i.d. Pfalz
Reine Wanderzeit: ca. 4 ½ Stunden
Einkehrmöglichkeit: Kaltenbrunnerhütte (Ruhetage: Von Nov. bis April Freitag und Donnerstag, sonst nur Donnerstag), Hohe-Loog-Haus
des Pfälzerwald-Vereins, Ortsgruppe Hambach, mittwochs, samstags, sonntags und feiertags geöffnet, am 24., 25. und 31.12. geschlossen und Neustadt a.d. Weinstrasse.
Zur Anfahrt benutzen wir Bahn oder Bus und kommen am Hauptbahnhof Neustadt a.d.W. an. Beim Verlassen des Bahngeländes wandern wir
an der Post vorbei, überqueren die Eisenbahnbrücke und sehen rechts an der Mauer eine Markierungstafel. Hier finden wir u. a. unsere Markierungen weiß-roter Doppelstrich. Unser Weg führt uns auf der linken
Straßenseite parallel zur Bahnlinie nach Kaiserslautern, bis zu einem beschrankten Bahnübergang. Ab hier wechseln wir auf den Bürgersteig links. Unser Weg steigt an und wir erreichen in wenigen Minuten das
Leibniz-Gymnasium. Wir umgehen die Schule rechts und sehen am Ende wiederum eine Markierungstafel. Wir folgen der bereits genannten Markierung weiß-roter Doppelstrich. Hinzu kommt noch die Markierung blau-roter
Doppelstrich. Diese beiden Markierungen führen uns über den Waldlehrpfad, der unmittelbar nach den letzten Hausgrundstücken beginnt, in der Nähe der Königsmühle vorbei, zur Kaltenbrunnerhütte. Dort biegen
wir nach links ab und folgen der Markierung blau-weißer Doppelstrich. Auf einem befestigten, steil ansteigenden Forstweg wandern wir anfänglich im Taleinschnitt des eigentlichen Kaltenbrunner Tals. Nach ungefähr
1,5 km verlassen wir den Forstweg und biegen nach rechts ab in einen Wanderpfad, wo neben dem blaußweißen Doppelstrich ein roter Punkt sichtbar wird. Unser Pfad steigt weiter an und wir sehen, bevor wir einen
Forstweg überschreiten ein Schild (Hohe-Loog 1,1 km, Bildbaum 0,6 km), das uns die Richtung zum “Bildbaum” (Wegespinne vor dem Aufstieg zum Hohe-Loog-Haus) zeigt. Wir biegen also nach links ab,
bleiben auf dem Forstweg, erreichen die Wegspinne Bildbaum und steigen auf steilem Wanderpfad hoch zum Hohe-Loog-Haus (618,7 m). Wer auf der blau-weißen Markierung den genannten Forstweg kreuzt und das genannte
Hinweisschild übersieht, kommt auch über den Parkplatz Hahnenschritt mit der Markierung roter Punkt ebenfalls über die Wegespinne “Bildbaum” zum Hohe-Loog-Haus. Hier haben wir einen wunderschönen
Ausblick in Richtung Kalmit, zur Rheinebene und zum Nordschwarzwald. Wir umrunden das Hohe-Loog-Haus erst in östlicher, dann in westlicher Richtung auf dem Forstwirtschaftsweg (gesperrte Autozufahrt zum
Hohe-Loog-Haus) und kommen wieder zum “Bildbaum” zurück. Auf dem scharf nach rechts abbiegenden Forstwirtschaftsweg finden wir die Markierung weißer Strich mit schwarzem Punkt. Wir kommen an der
Kühungerquelle vorbei, die vom Pfälzerwald-Verein mit Hilfe der Bayrischen Versicherungskammer kürzlich erneuert wurde. Dann führt uns die genannte Markierung auf mitunter schmalen Pfad hinunter zu unserem
Ausgangspunkt Hauptbahnhof Neustadt a.d.W. Copyright Gräber Verlag Edenkoben
Stabenberg vonKarl-Heinz Himmler
Ausgangspunkt: Gimmeldingen, Sportplatz Ostseite (Bushaltestellen Denkmal oder Kirche)
Streckenlänge: 9,5 km (von den Bushaltestellen 10 km) Steigung 320m Karten-Empfehlung: Topographische Karte 1:25000 Neustadt (Maikammer, Edenkoben, Landau) oder Bad Dürkheim
Als der junge Pfälzerwald-Verein begann, sich und allen Wanderfreunden den Pfälzerwald zu erschließen, baute seine Keimzelle, die
Ortsgruppe Ludwigshafen-Mannheim, als erstes eine hölzerne Aussichtswarte, " die sich bei der Anfahrt nach Neustadt von Ludwigshafen her in ihrer fast turmähnlichen Gestalt von weitem bemerkbar macht".
Heute entdeckt man das Bauwerk erst aus nächster Nähe, denn der wohl fünf Meter hoch gewesene hölzerne Aufbau ist längst beseitigt. Stehen geblieben ist als Stabenbergwarte nur der vier Meter hohe steinerne
Sockelbau, der eine Turmstube mit der Jahreszahl 1904 und darin einen bayrischen Artillerie - Vermessungsstein umhüllt. Dementsprechend hat auch die Aussicht von oben ihre Grenzen. Drei Schneisen, die eine über
Neustadt, die zweite zum weinbiet und die andere über Friedelsheim und Gönnheim hinweg, sind vom Baumwuchs frei. Der nahezu 500 m hohe helmartige Gipfel des Staben- oder Steffenbergs über der mittleren Haardt
ist der Drehpunkt des folgenden Rundwandervorschlags. Beim 55 minütigen Aufstieg zum Stabenberg hilft uns durchgängig die Markierung rot-weißer Strich. Wie finden sie rechts vom Sportplatz bei der
Orientierungstafel und dann die Straße "Im Tal" entlang. Elf Minuten lang ist unsere Markierung im geleit auch des weiß-roten Strichs. der beendet dann mit seinem Abschied nach rechts das Verwirrspiel.
Wir halten uns weiter bergan. In der Kiefern - Monotonie kann man den Blick automatisch nicht von dem steinigen Pfad wenden, der erst bei der ersten Gelände - Terrasse allmählich abflacht. Nach einer halben
Stunde ein erster, drei Minuten später ein zweiter Bodenfels mit Grenzmarkierungen. der zweite hat teilweise die Umrisse eines Indianer - Gesichts. Es ist die alte Grenze zwischen Kurpfalz und dem Fürstbistum
Speyer. Die Gimmeldinger, Deidesheimer und Königsbacher Gemarkungen stoßen hier aufeinander. Vier Minuten später prickelt die Starkstromleitung vom hohen Gittermast. Der Weg verläuft jetzt eben bis zur
Sängerklause, eine Holzhütte am Fuße des Endaufstiegs. der dauert noch zwölf Minuten; hier oben bietet der Baumbestand ein schöneres Bild. Für die Rundsicht vom Turm gilt das , wie eingangs gesagt, nur mit
Einschränkungen. Für den Abstieg vertrauen wir uns Richtung Knoppenweth weiter Rot-Weiß an. Aber schon bei der folgenden Gabelung heißt´s aufpassen ! Hier kommt der rote Punkt dazu, und mit ihm schlagen wir uns
ein paar Meter weiter auf schmalem steinigen Pfad rechts in die Büsche. Es geht ziemlich steil bergab zum zweitunteren Fahrweg den wir in einer Haarnadelkurve erreichen und dem wir nach links weiter zu Tal
folgen. Zehn Minuten nach der Gabelung sind wir bei einer Kreuzung. Schilder verweisen nach links in Kupferbrunner-, geradeaus ins Mühltal und nach Deidesheim. Wir wenden uns mit der 4 nach rechts und nehmen, wo
sich am Kehrberg der Weg aufspaltet den inneren Verlauf. Mit ihm steigen wir in das sich rechterhand allmählich einkerbende Tal ab, das sich bald mit Kastanien füllt, den Zeiselbach ausspuckt und unten, bei der
Wallfahrts - Kapelle zu Ehren der 14 Nothelfer zum Klausental wird. Sie ist in dieser Form 150 Jahre alt, stammt aber in ihren Anfängen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Bis zum Parkplatz am Waldrand werden es
noch elf Stationen sein.
Durch die Kapellenstraße erreichen wir - drei viertel Stunden nach dem Stabenberg - in Königsbach die Erika - Köth - Straße und
dort nach rechts die Markierung des Weinwanderwegs und den roten Strich, der uns im Zweifel durchs Dorf hilft. Königsbach und dann Gimmeldingen sind trotz Eingemeindung nach Neustadt typische Winzerorte mit
alter Bausubstanz aus dem hier anstehenden gelben Sandstein. Sie sind in Verbindung mit der fast mediterranen Vegetation und der weichen Luft von provencalischem Zauber. Ihre offenen Bebauung gibt immer wieder
den Blick frei hinaus in die Ebene oder hinüber zum frei in den Himmel ragenden Hambacher Schloß. In der Herzogstraße kommen wir ohne es zu merken von Königsbach nach Gimmeldingen, dann schließt sich die
Erlenberg- und die Neubergstraße an, und an deren letztem Haus links steht der Gedächtnisstein zu Ehren Ludwigs I. Schräg gegenüber begleitet ein von Mandelbäumchen gesäumter Panoramaweg die Straße, nach ein
paar Schritten verlassen wir ihn bergwärts an den Schautafeln des Weinlehrpfads entlang zum nur berseits bebauten Fürstenweg. Dort nach links und am Beginn der wieder geschlossenen Bebauung durch das Sträßchen
"Gelbwärts" nach rechts kommen wir wieder zum Sportplatz. Copyright Gräber Verlag Edenkoben
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