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Neustadt an der Weinstrasse (ca. 56000 Einwohner) und seine Weindörfer
Zugehörige Weindörfer : NW-Haardt, NW-Gimmeldingen, NW-Mußbach, NW-Königsbach, NW-Hambach, NW-Diedesfeld, NW-Lachen-Speyerdorf, NW-Geinsheim und NW-Duttweiler
Neustadt ist Mittelpunkt der Region Deutsche Weinstraße und Eingangstor zum Naturpark Pfälzer Wald. Zusammen mit Lambrecht und Hassloch bildet Neustadt
den”Pfälzer Dreiklang” Der Ort liegt geschützt durch mächtige Bergkuppen, nördlich der Wolfsberg und das Weinbiet und südlich der Nollenkopf und die Hohe Loog und dadurch zusammen mit den durchschnittlich 1800
Sonnenstunden /Jahr entsteht auch das mediterrane Klima was für die Gegend so typisch ist. Neustadt wurde um 1200 als "Nuestath" das erste Mal geschichtlich erwähnt. 1256 wurde es Mitglied im Rheinischen
Städtebund und 1259 wurde es durch den Bischoff von Worms erobert. 1275 bekam Neustadt Stadtrechte und 1309 das Münzrecht. Im Jahre 1578 wurde Neustadt sogar für 5 Jahre Universitätsstadt. Heute verfügt es über einen schönen
alten und gut erhaltenen Stadtkern mit malerischen Gassen sowie der ehemaligen Stiftskirche, einem gotischen Bau aus dem 14. und 15. Jh. mit Wandmalereien. Im März wird als erstes Blütenfest von Deutschland das
"Mandelblütenfest" im Ortsteil Gimmeldingen gefeiert. In der ersten Oktoberwoche wird das Deutsche Weinlesefest mit Wahl der deutschen und der pfälzischen Weinkönigin und Deutschlands größtem Winzerumzug gefeiert.
Außerdem sehenswert ist das "Maxburg" genannte Hambacher Schloß, eine Salierburg aus dem 11. Jh., zerstört und später renoviert, berühmt geworden durch das "Hambacher Fest" von 1832, eine große
demokratisch-republikanische Volksversammlung.
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