Wandern um Ramberg

Die Aussicht in das Queichtal

Wandervorschlag von Heinz R. Wittner
Streckenlänge etwa 16 km
Steigungen insgesamt etwa 400 m, einziger nennenswerter Anstieg von Ramberg (240m) zu den Drei Buchen (403m)
Wegstrecke: Drei Buchen – Neucharfeneck - Landauer Hütte – Orensfels -Dernbacher Haus –Dernbach – Ramberg - Drei Buchen
Ausgangs- und Endpunkt: Parkplatz an den Drei Buchen zwischen dem Modenbachtal und Ramberg.
Wanderkarte: Topographische Karte 1:25000 mit Wanderwegen „Annweiler am Trifels“.
Wanderzeit gut 4 Stunden
Einkehrmöglichkeiten: Landauer Hütte, Landauer NF-Haus, Dernbacher Haus, in Dernbach, in Ramberg sowie im Waldhaus Drei Buchen.

Die Burg Neuscharfeneck wurde ab 1232 von den Herren von Scharfeneck am Eingang des Hainbachtales erbaut. Mit dem Aussterben der Scharfenberger fiel die Burg 1416 an die Kurpfalz. Nach dem Bauernkrieg entstand 1530 die 12 m dicke und 58 m breite Schildmauer. Seit 1633 ist die Burg Ruine. Selbst in neuerer zeit liest man immer noch, auf dem Orensfels hätte es einen keltischen Ringwall gegeben, obwohl schon lange erwiesen ist, dass es sich hier um eine karolingische Mauer um eine Waldweide gehandelt hat.
Gleich vom Parkplatz Drei Buchen steigt unser Weg in der Markierung weißer strich mit schwarzem Punkt in südlicher Richtung an, um bald ohne nennenswerte Höhenunterschiede weiter zu verlaufen. Unterwegs kann man wieder schöne Ausblicke genießen z.B. in das Ramberger Tal und zur Ramburg. Nach etwa 40 Minuten stehen wir vor der beeindruckenden Schildmauer der Ruine Neuscharfeneck (501 m, 2,2 km). Die Besichtigung der Burg nimmt eine geraume Zeit in Anspruch. Auf der Schildmauer dürfen wir zum ersten Mal den Blick in das Queichtal mit Annweiler und der Burgendreifaltigkeit genießen.
Etwa 7 Minuten später sind wir bei der Landauer Hütte am Zimmerbrunnen (451 m, an Wochenenden geöffnet). Gegenüber der Hütte steigt unser Wanderweg allmählich an. Nur das geübte Auge erkennt weiter oben die spärlichen Reste der Ringmauer. Oben auf dem Orensfels (565 m; 5,5km) erwartet uns der wohl schönste Ausblick in das Queichtal. Auf der anderen Seite geht es wieder bergab. Unten an der Verzweigung heißt es aufpassen ! Wir wenden uns scharf rechts. Knapp eine Viertelstunde danach kommen wir wenige Meter oberhalb des Landauer Naturfreundehauses vorüber (an Wochenenden geöffnet).
Gleich darauf folgen wir in gleicher Richtung einer neuen Markierung, dem weißen Punkt. Kurzzeitig leicht ansteigend, dann allmählich abwärts, kommen wir zum Dernbacher Haus (270 m, 9,5km). Unter uns breitet sich das Dernbacher Tal aus. Mit dem rot-weißen Strich gehen wir in das Tal und unten an der Straße nach links zum Dorf.. Mit der Lokalmarkierung 25 verlassen wir Dernbach sogleich nach rechts auf der Forststraße.
Unweit des Waldrandes, dann nach links in einen Taleinschnitt verläuft diese Markierung nach Ramberg: Am Ende der Talstraße nach links durch die Hermersbachstraße und geradeaus durch die Woogstraße gelangen wir beim Bürstenbindermuseum in die Ortsmitte. Jetzt mit dem roten Punkt nach rechts in die Schlossbergstraße, gleich noch mal rechts in die Hauptstraße und sofort links durch die Mühlbergstrasse verlassen wir das Bürstenbinderdorf und bald es in Schleifen bergauf zurück zu den Drei Buchen, wo unweit des Parkplatzes das Ramberger Waldhaus zur Schlusseinkehr einlädt.

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