Rund um den Hochberg

Wandervorschlag von Heinz R. Wittner
Streckenlänge etwa 16 km
Steigungen insgesamt etwa 360 m; leichte bis mittlere Steigung vom Hüttenbrunnen zur St.Martiner Hütte
Ausgangs- und Endpunkt: Parkplatz vor der Kropsburg
Wanderkarte: Topographische Karte 1:25000 mit Wanderwegen „Neustadt, Maikammer, Edenkoben, Landau“
Wanderzeit gut 4 Stunden
Einkehrmöglichkeiten: Siegriedschmiede, Hüttenbrunnen, St. Martiner Haus an den Fichten, Gasthaus Wolsel, Kropsburg

Der Hochberg ist nach der Kalmit, dem Kesselberg und dem Rossberg der vierthöchste Berg des Pfälzerwaldes. Da sein Gipfel bewaldet ist und keine Aussicht bietet, ist er durch Wanderwege nicht erschlossen. Die Kropsburg, im 13. Jahrhundert als altbischöfliche Burg erbaut, war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Wohn- und Amtssitz der Kämmerer von Worms genannt von Dalberg. Die Burg ist heute in Privatbesitz und kann im Innenbereich nicht besichtigt werden.
Zuerst gehen wir knapp 10 Minuten auf dem Sträßchen von der Kropsburg in Richtung Edenkoben. In der Linkskurve wandern wir mit dem roten Strich geradeaus den Forstweg hinauf.
Am früheren Waldsportplatz geht es etwa 100 Meter ohne Markierung geradeaus zum Sieges- und Friedensdenkmal (Aussichtsturm, Einkehrmöglichkeit). Es wurde 1899 eingeweiht zur Erinnerung an den Krieg 1870/71 und die danach erfolgte Gründung des Deutschen Reiches. Wir gehen die 100 Meter zurück und den links abwärts verlaufenden Weg hinunter. Nach dem Kreuzen der Straße zum Heldenstein führt ein Pfad weiter abwärts zur Siegfriedschmiede.
Mit dem roten Kreuz folgen wir dem Triefenbach talaufwärts (rechts), vorbei am Hilschweiher. Das Tal wird zusehends enger. Links an der Edenkobener Hütte vorbei steigen wir mit blau-weiß hinauf zur St. Martiner Schutzhütte. Scharf links folgen wir, jetzt mit grün-weiß, dem sanft ansteigenden Forstweg zur offenen, steinernen Schutzhütte am St. Martiner Fronbaum. Hier wechseln wir abermals die Markierung. Mit dem weißen Strich mit schwarzem Punkt wandern wir rechts weiter, kommen zur Suppenschüssel (Ritterstein). Nachdem wir den höchsten Punkt dieser Strecke hinter uns haben, verläuft unser Weg wider abwärts zur Römerwachtstube an der Totenkopfstrasse. Leider wurden die Steine mit Inschriften des 17. und 18. Jahrhundert gestohlen, so dass heute nur noch eine kleine Grube zu sehen ist.
Hier folgen wir rechts von der Straße dem abwärts verlaufenden Teil des Waldlehrpfades zum Stauweiher und zum St. Martiner PWV-Haus an den Fichten (Samstags und sonntags geöffnet). Am Parkplatz wandern wir, jetzt wieder mit grün-weiß, rechts der Straße talabwärts (links der Straße liegt bald das Gasthaus Wolsel). Nach dem Bellachinibrunnen (rechts) und der Wappenschmiede (links unten) folgen wir zuletzt dem roten Punkt zwischen den Wochenendhäusern durch, zurück zur Kropsburg.

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