Wandern Wachenheim

Wachenheimer Burg und Tal

Wandervorschlag von Karl Heinz Himmler
Rundwanderweg 11km, Höhendifferenz 220 m
Parkgelegenheit :Im Pferchtal bei Wachenheim gegenüber der Auffahrt zum Oppauer Haus; wenige Parkmöglichkeiten auch unmittelbar vor dem Hahnenbrunnen.
Karten-Empfehlung: Topographische Karte 1:25000 Bad Dürkheim
Einkehrmöglichkeiten Oppauer Naturfreundehaus (in der Nähe des Ausgangspunktes), Donnerstag Ruhetag; Burgschenke Wachtenburg Mai – Oktober mittwochs-sonntags, November bis April freitags bis sonntags ab 10, samstags ab 12 uns sonst ab 16:00 Uhr. 

Ausgangspunkt ist der Pavillon an der Kreisstraße 16, die von Wachenheim aus zum Kurpfalzpark führt. Rechts neben dem Pavillon ist der Hahnenbrunnen.
Er wurde 1952 vom Pfälzerwald-Verein angelegt, sein Auslauf ist vom Relief eines Auerhahns geziert.
Über dem Brunnen lädt in Höhe des Pavillons ein steinerner Tisch und die Hahnenbank zum Verschnaufen ein- dazwischen steigt der blau-weiß markierte Pfad zum weißen Stein hinauf. Aber – in diesem Zusammenhang viel Interessanter- schon auf dem ersten Fahrweg nach links kommt man binnen fünf Minuten zum Oppauer Haus, das sich für die Schlussrast empfiehlt.

Wanderverlauf:
Die Tour vollzieht sich auf und über der anderen Straßenseite und führt in ihrem ersten Abschnitt zur Wachtenburg. Also folgen wir dem weiß-blauen Strich über den Wachenheimer Bach und treffen dort am Hangfuß des Arensbergs auf die Markierung gelber Strich. Ihr folgen wir talabwärts nach links, touchieren nach vier Minuten den im Vorspann erwähnten Parkplatz. Von rechts münden zwei Seitentäler ein: die Große und die kleine Liebetesch. Dann, 20 Minuten später unterwegs, gabelt sich der Weg. Die Markierung verläuft links, wir behalten die Richtung bei (hier ist ein erstes Informationsschild Brennholz), sind von jetzt an ohne Markierungshilfe.
Dieser Wegabschnitt ist teilweise lehmig, bei Bodennässe also problematisch. Nach fünf Minuten, sind wir an einer Kreuzung. Hier beginnt auf dem Fahrweg halbrechts voraus und immer die Richtung beibehaltend der Anstieg. Er flacht bei Eintritt ins Diebestal ab. In seiner Linkskehre, treffen auf den von Wachenheim herauf kommenden Zubringer die Lokalmarkierung 13 und ein Hinweisschild zur Burg. Nach einer Stunde Gehzeit sind wir dort. Die Ruine Wachtenburg ist Wahrzeichen des 90 Meter tiefer am Rand der Rheinebene gelegenen Weinstädtchens Wachenheim.
Sie wird seit 1987 von einem Förderverein mit sichtbarem Erfolg restauriert und von einem Pächter bewirtschaftet.
Auf dem nächsten Abschnitt haben wir ein rotes Dreieck und einen roten Punkt zum Lotsen. Damit steigen wir hinter dem turmartigen Bergfried der Burg auf Treppen in das Garten und Wochenendgebiet über dem Odinstal auf, kommen nach 20Minuten und ständigem leichten Anstieg am (z.Z unzugänglichen) Waldhaus Odinstal vorbei in den Wald, erreichen 7 Minuten später bei der „Grünen Bank“ einen Wegknoten.
Hier wechselt die Führung. Für uns gilt, dem Hinweis „Eckkopfquelle“ folgend halbrechts voraus, der mit 6 gekennzeichnete Fahrweg. In seiner Ruhe liegt der Reiz! Er windet sich ziemlich eben 35 Minuten lang und unter dem Eckkopfturm vorbei zu der Stelle, an der ihn der weiß-blaue Markierungsverlauf überquert. Links über dem Punkt erkennt man unter hohen Buchen und Birken einen Rastplatz. Dort tritt, aperiodisch als Hungerquelle, mit Druckwasser aus der oberen Schicht in 450 m Meereshöhe die Eckkopfquelle aus. Wie den Hahenbrunnen hat schon 1909 der Pfälzerwald-Verein auch sie gefasst und 2001 wieder instand gesetzt.
Für uns heißt´s hier: Mit weiß-blau bergab. Und wie: Anfangs schmal und steil über Stock und Stein und einen Fahrweg. Auf dem übernächsten verbleibt der Markierungsverlauf nach links 20 Minuten auf dem breiten Weg, winkelt dann nach rechts zum Ausgangspunkt ab. Man kann es, wo wir den zweiten Fahrweg erreichen, auch einfacher haben, indem wir auf hier gut begehbarem, aber nicht markierten Saumpfad auch ihn queren und am Hang der großen Liebetesch vollends zum mit dem gelben Strich markierten Talweg absteigen. Auf ihm nach links ist es eine Viertelstunde zum Hahnenbrunnen.

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